Projekt

Art

Ach, wie gut, dass niemand weiß…

Ein Projekt von Johannes Kriesche

Die Lichtinstallation nimmt den Dialog mit der EZB in Form und Inhalt auf. Das neue Hauptgebäude steht solitär und bietet mit dem leicht in sich gedrehten Hochhaus immer einen anderen Anblick.

Die Grundidee der Lichtinstallation geht auf das Märchen vom Rumpelstilzchen zurück, das mit Zauberkraft aus Stroh Gold sponn. Stroh in Gold verwandeln zu können, das Unmögliche möglich zu machen, das ist auch heute noch ein starker Wunsch und Motor – und manch einer wird sicherlich auch die Geldpolitik als eine Art Zauberei empfinden.

Johannes Kriesche assoziiert die Gestalt des Gebäudes mit einer wie früher in Handarbeit erstellten Strohgarbe, leicht verdreht und doch stabil. Seine Lichtinstallation besteht aus goldenen Schnüren, die zwischen Bäumen verspannt sind. In unregelmäßigen Abständen mit kleinen Glaskugeln beklebt einnern die Schnüre an den Abakus (Rechenhilfsmittel) und glitzern leicht, wie mit Tau überzogen. Ähnlich wie die Architektur des EZB-Gebäudes läßt auch die Form seiner Installation aus unterschiedlichen Blickachsen neue Räume entstehen.


 

Lichtkunst Outdoor

Ach, wie gut, dass niemand weiß…

18.–23. März 2018, ab Einbruch der Dunkelheit / When evening falls

 

Platz an der Straßenbahnhaltestelle Ostbahnhof/Sonnemannstraße, Ostbahnhof/Sonnemannstraße, 60314 Frankfurt am Main


Das Projekt wird unterstützt von

PROLED

FPN Frankfurt Payments Network

Kulturamt Frankfurt



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