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Stadt und Architektur

Podiumsdiskussion mit Van Bo Le-Mentzel, Frank Junker und Nikolaus Hirsch

Die Stadt feiert ein großes Comeback: Das Leben in urbaner Umgebung erlebt gegenwärtig einen weiteren Boom – die Konsequenz der stetig steigenden Nachfrage ist jedoch ein
Mangel an erschwinglichem Wohnen. Städte und ihre kommunalen Wohnungsbaugesellschaften stehen vor der Herausforderung, tausende Wohnungen in hohem Tempo Jahr für Jahr neu zu schaffen. Auf der Suche nach neuen Lösungsansätzen für diese Aufgabe kommen Architektur und Städtebau Schlüsselrollen zu. Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang öffentliche Wohnungsbaugesellschaften? Welche innovativen Konzepte, Verfahren und Materialien bestimmen den Trend? Der Themenabend »Architektur« steht ganz im Zeichen innovativer Lösungen und Technologien und lotet die Potenziale von Nachverdichtung und Neubau, alternativen Wohnkonzepten und gefördertem Wohnungsbau aus.

Diskussion in deutscher Sprache.

Speaker

 

 

Van Bo Le-Mentzel ist Architekt, Autor, Filmemacher. Erfinder der Hartz IV Möbel, Open Schoool, Gründer der Tinyhouse University. „One Sqm House“ wurde weltweit ausgestellt und im Vitra Design Museum und Bauhaus-Archiv aufgenommen.

»Unaufhaltsam steigt die Attraktivität der Stadt als Wohnort und befeuert damit die fortwährende Diskussion um adäquaten und vor allem Bezahlbaren Wohnraum. Doch die ein Mangel an Wohnraum ist nicht das Problem. Stattdessen mangelt es Architekten, Städteplanern und Politikern an Fantasie neue Wohnstrukturen zu etablieren.«

Frank Junker, Jurist, verantwortet seit 1991 die Unternehmensführung und ist Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG FRANKFURT HOLDING, dem Wohnungs- und Immobilienkonzern der Stadt Frankfurt am Main.

»Mit fast 52.000 Wohnungen bietet die ABG Wohnraum für fast ein Viertel der Frankfurter Bevölkerung. Der modernen energetischen Ausstattung der Wohnungen sieht sich die ABG verpflichtet. Der Konzern versteht sich mit dem Bau von über 3.000 Geschosswohnungen im Passivhausstandard und dem Bau eines Aktiv-Hauses als Schrittmacher der Energiewende.«

Nikolaus Hirsch war bis 2013 Direktor der Städelschule und lehrt derzeit an der Columbia University in New York. Seine Bauten umfassen u.a. die preisgekrönte Dresdner Synagoge. Er kuratierte die Ausstellung „Wohnungsfrage“ am HKW in Berlin.

»Wohnungsmangel und Ressourcenknappheit stellen die Art und Weise unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens zunehmend in Frage. Bevor die alten Rezepte wieder aus der Schublade gezogen werden, ist jedoch zu fragen: Ist die Wohnungsfrage nicht auch die historische Gelegenheit für eine grundlegende Kritik von Normen und Standards, oder gar die Chance für eine Neuerfindung des Neuen Frankfurt?«

Moderation

hr-iNFO freut sich, als Partner der Luminale 2018 dabei zu sein. Die Themenabende Stadt und Architektur, Stadt und Mensch und Stadt und Umwelt im Instituto Cervantes, werden von den hr-iNFO Redakteuren Christoph Scheffer und Petra Boberg moderiert. Petra Boberg arbeitet als Redakteurin in der hr-iNFO Recherche-Redaktion. Christoph Scheffer ist als Redakteur in der hr-iNFO Kulturredaktion tätig.

 

 


 

Podiumsdiskussion

Stadt und Architektur

20. März 2018, 20:00 – 22:00 Uhr

 

Instituto Cervantes, Staufenstraße 1, 60323 Frankfurt am Main


Das Projekt wird unterstützt von

Stiftung Polytechnische Gesellschaft



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